Fotos brauchen Inszenierung

Sie werden wohl nicht aussterben: Die übergroßen Spendenschecks, die jedes Kreditinstitut für seine Kunden bereithält, wenn eine gute Sache unterstützt werden soll. Obwohl er als Zahlungsmittel weitgehend ausgedient hat, ist der Scheck immer noch das Mittel der Wahl, wenn es um die Visualisierung der guten Tat geht.

So abgedroschen dieses Bild sein mag, es zeigt deutlich, dass wirkungsvolle Fotos immer ein wenig Inszenierung brauchen. Der Betrachter eines Fotos erlebt nämlich eine Situation grundsätzlich anders als derjenige, der dabei war. Aus der guten Stimmung bei einer Jubiläumsfeier werden einfach nur Menschen, die unmotiviert mit einem Sektglas in der Hand herumstehen. Auch der Schwung einer Rede kann nur in seltenen Momenten auf einem Foto festgehalten werden.

Deshalb sollte schon bei der Planung eines Events darüber nachgedacht werden, welche Motive sich eignen, den „Geist” der Veranstaltung zu transportieren. Gerade bei immer wiederkehrenden Terminen wie Jahreshauptversammlung oder Bilanzpressekonferenz kann ein wenig Vorarbeit die fotografische Präsenz in den Medien spürbar verbessern. Auf dem Podium aufgereihte Unternehmensvertreter motivieren Redaktionen nur selten dazu, das Bild zu drucken oder auf ihre Online-Seiten zu stellen. Wenn aber zu diesem Anlass ein Einblick in die Produktion ermöglicht wird oder die neu beschrifteten Fahrzeuge präsentiert werden, erhöht das die Chancen für die Bildberichterstattung deutlich.

Wenn ausnahmsweise nur das Plenum als Motiv zur Verfügung steht, dann sollten auf jeden Fall neutrale oder gar weiße Wände als Hintergrund vermieden werden. Hier bewähren sich kostengünstige mobile Aufsteller mit dem Firmenlogo, um die Szenerie etwas zu beleben. Diese Aufsteller sind auch bestens für das Portrait des neuen Geschäftsführers oder des Marketing-Chefs geeignet. Schließlich soll der Unternehmensname auch auf der „Briefmarke“ zum tragen kommen.

Eine Unart sind übrigens auch die häufig vor den Protagonisten aufgebauten Batterien von Getränke-Flaschen, die dann mit schöner Regelmäßigkeit in allen Zeitungen erscheinen. Sicher, welcher Vorstandsvorsitzende sitzt schon gerne auf dem Trockenen, aber wichtiger ist doch die freie Sicht! Und, das naheliegende Wortspiel von „Flaschen auf dem Podium“ möchte sicher niemand gerne riskieren.

„Zeit ist Geld”, dieser Satz gilt auch für Fotografen. Pressefotografen sind aufgrund Ihres vollgepackten Terminkalenders grundsätzlich unter extremen Zeitdruck. Soll der Bildreporter tatenlos drei Reden anhören, bis er endlich zu seinem Foto kommt, packt er zuweilen seine Ausrüstung zusammen und geht. Das wird der von <> entsandte Fotograf sicher nicht tun, doch bei ihm wird dann schnell aus einem Kurztermin ein Halbtagestermin mit verdoppelten Kosten.

Wann immer es möglich ist, sollte also das Foto-Event an den Anfang der Veranstaltung gelegt werden. In Einladungen für die Medien wird dieser Termin selbstverständlich extra erwähnt: „Zu Beginn der Veranstaltung haben Sie Gelegenheit, .... zu fotografieren.” Die Medienvertreter werden es Ihnen danken und bei <> sorgt es dafür, dass die Kosten so günstig wie möglich bleiben.

Wenn Sie Fragen zur fotografischen Inszenierung von Events haben, steht Ihnen das Team von <> gerne zur Verfügung. Sowohl das Team in der Zentrale ais auch die Fotografen geben Ihr Wissen gerne an unsere Kunden weiter.